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Die Idee des Mietspiegels

Das Institut Wohnen und Umwelt entwickelt seit längerer Zeit das Mietspiegelkonzept konsequent weiter. Es dient dazu, soziale Gerechtigkeit bei der Miethöhe herzustellen. Dazu dient die sogenannte ortsübliche Vergleichsmiete, die durch Fragebögen ermittelt wird, normalerweise aber keine Aussageüber die energetische Qualität eines Gebäudes enthielt. Durch den Energiepass lassen sich die voraussichtlichen Heizkosten vergleichen, ein gewichtiges Merkmal für die „Beschaffenheit“ einer Mietwohnung!

Ökologischer Mietspiegel Darmstadt

Energetische Sanierungen von vermieteten Wohngebäuden werden oft nicht durchgeführt, weil Mieter zwar von der Energieeinsparung profitieren, aber der Eigentümer dabei nicht auf seine Kosten kommt. Selbst Maßnahmen, die im Eigenheim völlig selbstverständlich wären (weil wirtschaftlich), werden so unterlassen.

Um Aufwand und Nutzen bei der energetischen Sanierung gerecht zwischen Mieter und Vermieter zu verteilen, ist beim gegenwärtigen Mietrecht der Ökologische Mietspiegel der einzig praktikable Weg.

>> Zum Internetauftritt des Ökolog. Mietspiegels Darmstadt

Energiepass erforderlich

Um die erhöhte Miete zu rechtfertigen, muss der höhere energetische Standard durch den Energiepass nachgewiesen werden. Wegen der Vergleichbarkeit muss dazu ein anerkanntes Berechnungsverfahren verwendet werden, wie das vom Darmstädter Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) entwickelte. Aufgrund der praktischen Erfahrung und der langjährigen Orientierung an den Forschungsergebnissen des IWU ist der Bially-Energiepass derzeit das einzige uneingeschränkt einsetzbare Programm für das in diesem Jahr begonnene Pilotprojekt in Darmstadt. Nähere Informationen erhalten Sie auf der IWU-Homepage:

www.iwu.de