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EnEV 2014, DIN 18599 / 4108, EU-Richtline 2010/31/EU etc.


EnEV 2014, mit Neuerungen ab 2016.


Die aktuelle EnEV 2013 ist im Mai 2014 in Kraft getreten. Sie wird daher in der Fachliteratur verschiedentlich auch als „EnEV 2014“ bezeichnet.
Einige ab 2016 gültige Änderungen wurden darin bereits festgelegt und sind nun ebenfalls in Kraft getreten. So ist der Jahres-Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes bei Neubauten seit 1.01.16 mit 0,75 zu multiplizieren.


generelle Neuerungen EnEV 2014:
  • Alle Energieausweise erhalten Registriernummern, die beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) jeweils online zu beantragen sind.
  • Immobilienanzeigen müssen die energetischen Kennwerte bei Verkauf/Vermietung mit ausgeben.
  • Der Energieausweis muss verpflichtend übergeben werden. Die Verpflichtung in öffentlichen Gebäuden zum Aushang des Energieausweises ist erweitert.
  • Der Bandtacho (Farbskala von grün nach rot) des Energieausweises wurde um Effizienzklassen (A –H) erweitert. Für Wohngebäude beginnt der „rote“ Bereich bei ca. 200 kWh/(m2 a)
  • Austauschpflicht für 30 Jahre alte Heizkessel außer bei selbstgenutzten Ein- Zweifamilienhäuser ohne Eigentümerwechsel nach Inkrafttreten der EnEV
  • Stichprobenkontrollen zur Einhaltung der EnEV (Energieausweise / Inspektion von Klimaanlagen)
  • Die Verletzung der Nachrüstpflichten (ungedämmte Leitungen, ungedämmte Geschossdecken, Heizung erneuern) wurde zur Ordnungswidrigkeit.


DIN V 18599, DIN 4108 und EnEV-easy


Auch nach EnEV 2014 können Energieausweise bzw. Nachweise für Wohngebäude weiterhin sowohl mit der bewährten DIN 4108-6/4701-10 und der DIN V 18599 ausgestellt bzw. geführt werden. Auch für Nachweise für die KfW-Förderprogramme sind beide Verfahren erlaubt.


EnEVeasy für Wohngebäude kommt

Für neue ungekühlte Wohngebäude soll eine vereinfachte Modellgebäudeberechnung (EnEVeasy) eingeführt werden. Die zuständigen Bundesministerien haben über den Bundesanzeiger am 08. November 2016 die passenden Ausstattungsvarianten veröffentlicht. 
 
zusätzlich seit 1.01.2016
  • Die Anforderungen des Jahres-Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes für Neubauten wurden um 25% verschärft.
  • Bei Wohngebäuden (Neubau) wird der Höchstwert des spezifische Transmissionswärmeverlusts auch auf das Referenzhaus bezogen (zusätzlich zu den Höchstwerten nach Tabelle 1, Anlage 1).

 

 

 

 
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